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Hassrede – ein multidimensionales Phänomen im interdisziplinären Vergleich

Kann der Sprache eine Handlungsmacht zugeschrieben werden, andere zu verletzen? Haben Wörter tatsächlich eine verwundende Macht? Scheitern Versuche der Begründung der Unbestreitbarkeit der verletzenden Macht anstößiger Äußerungen, wie Judith Butler in ihrem Haß spricht… plädiert (vgl. Butler 2016: 27), wirklich an der Frage danach, wer diese Äußerungen interpretiert, was diese Worte bedeuten, in welchen Kontexten und unter welchen institutionellen Bedingungen sie geäußert werden? Der Sammelband widmet sich dem breitgefassten Phänomen der Hassrede, in dessen Umlaufbahn sich in der einschlägigen Literatur eine breite Palette von Erscheinungen wie etwa Beleidigung, Diffamierung, Pejoration, sprachliche Gewalt oder verbale Aggression, (Un)Höflichkeit, Populismus, Feindbildkommunikation, Täuschung oder Fake News bewegt. Dem komplexen Phänomen des sprachlichen Ausdrucks von Hass wird im vorliegenden Band eine multidisziplinäre Herangehensweise sowie methodologische Vielfältigkeit entgegengebracht. Durch die Beteiligung deutscher und polnischer Forscher und Forscherinnen hat der Sammelband einen interdisziplinären und auch teils kontrastiven Ansatz.

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